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Rüebli am Stiel

Endlich gibt’s hier mal was gesundes: feine Rüebli aus dem Backofen…

Aber halt! Diese Karotten sind aus Meringues-Masse, also leider doch nicht so gesund dafür mega lecker und ein toller Blickfang am Ostertisch. Die Masse ist superschnell gemacht, danach trocknet das Baiser oder eben die Meringues im Ofen und schon hast du coole Tischdeko, Mitbringsel oder Dessert-Accessoires.

Essen kann man sie einfach so, also Pur oder serviert mit Glace und / oder Schlagrahm.

Weil viele meiner Leser*innen danach gefragt haben, habe ich ein ganz kleines Tutorial gemacht, damit du siehst, wie ich die Rüebli gemacht habe:

Rezept Rüebli am Stiel

ergibt ca. 18 Stück

vorbereiten: 20 Minuten / Trocknen lassen: 4 Stunden

  • 140 Gramm Eiweiss (3-4 grosse Eier)
  • 180 Gramm Zucker

Ausserdem:

  • Lebensmittelfarbe (am Besten eignet sich hier Pasten-, Gel– oder Puderfarben, da sie die Masse nicht verflüssigen).
  • Lollistängel – hier gehen auch Glacestängeli aus Holz oder Holzspiesse.
  • Spritzbeutel & falls du hast: eine Sterntülle

–> Es geht auch ohne Spritzbeutel und Tülle: Fülle die Baiser-Masse einfach in zwei kleine Plastikbeutel, schneide eine Spitze ab und verwende sie so als Spritzbeutel.

Gib Eiweiss und Zucker in deine Rührschüssel und schlage alles (am besten mit einer Küchenmaschine) 10-15 Minuten lang sehr steif. Wenn du mit einem Löffel durch die Masse ziehst, müssen die Spitzen stehen bleiben. Ist die Masse noch nicht fest genug (das kann beim Handmixer durchaus länger dauern) , schlägst du einfach weiter.

Gib ungefähr einen Viertel der Masse in ein Schüsselchen.

Färbe nun den grösseren Teil der Meringues-Masse Orange und den kleineren Teil grün ein.

Gib nun die Masse in deinen Spritzbeutel.

Lege jeweils einen Stängel auf das mit Backpapier belegte Backblech und spritze zuerst den Rüebli-Körper (was für ein Wort) und danach das grüne Rüeblikraut auf. Voilà – so solltest du am Ende zwei Bleche voller glänzender Rüeblis haben.

Klopfe die Bleche zwei, drei Mal auf eine feste Oberfläche, damit allfällige Luftbläschen aus der Masse entweichen und heize den Ofen auf 100 Grad Umluft vor. (Dank der Umluft kannst du zwei Bleche auf einmal einschieben und die Meringues schön in Ruhe trocknen lassen.

Schiebe ein Blech zu unterst und eines zuoberst in den Backofen, stecke beim Schliessen einen Holzlöffel in die Backofentüre, damit diese einen Spalt breit offen bleibt und stelle die Ofenuhr oder deinen Wecker auf 4 Stunden ein. Fättig.

Ich würde dir empfehlen, nach 3 Stunden mal nachzusehen, damit die Rüeblis nicht aus Versehen noch braun werden. (manchmal passiert das beim Meringues-Trocknen, so einfach zur Sicherheit).

Spätestens nach 4 Stunden kannst du die süssen Rüeblis aus dem Ofen nehmen. In einer Blechdose kannst du sie fast unendlich lange aufbewahren – besser werden sie allerdings auch nach ein paar Wochen nicht mehr daher empfehle ich dir, sie lieber mehr oder weniger frisch zu geniessen 🙂

Übrigens: Falls du in den 4 Stunden Trocknungszeit den Ofen benutzen möchtest: Es geht, ich habe in der Zeit noch in der Mitte des Ofens, da wo kein Blech war, Fajitas gewärmt… optimale Ausnutzung würde ich sagen…

Allerliebste Grüsse & ganz viel Spass beim backen, verschenken & geniessen!

la Sophie

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