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Zuckerringli

Nun, die Geschmäcker bei den Weihnachtsguetzli sind ja bekanntlich verschieden – ich mag fast alle Sorten ausser Chräbeli, aber am allerallerliebsten esse ich Spitzbuben. Die Spitzbuben sind meine Herzensguetzli, sie erinnern mich an Kindheit und vor allem an mein liebes Grosi 🥰 mein Lieblingsrezept dafür findest du übrigen hier oder im neuen Guetzli-Archiv auf dem Blog.

Aber zurück zu den Guetzli, klassischerweise gibt’s hier in der Schweiz (wenn man mal die kaufbaren Guetzlimischungen anschaut) Zimtsterne, Mailänderli, Brunsli und ebe Chräbeli. Dann gäbe es noch Lebkuchen, Liebesgrüebli und Schoko-Cornflakes-Hüüfeli. Plantaherzli, Schoggi-Plantaherzli, öhm – meine Nachbarin Marianne macht Spitzbuben mit Baileys-Füllung und so weiter. Ja, du liegst richtig, ich bin nicht so die Guetzlitante, irgendwie ist mir das immer zu viel Süsses auf einmal aber die gekauften mag ich auch nicht… dann eben doch selber machen 🙂

Aber diese hier sind absolut ausprobierenswert:

Zuckerringli. Ein altdeutsches Rezept, dass ich ein klein wenig abgeändert habe.

Sie schmecken sehr, sehr lecker, als wären sie aus Blätterteig, sie sind nicht zu süss und wenn man das Erste gegessen hat, muss man immer noch eins und noch eins nehmen … darum geb ich das Rezept gerne weiter und bin gespannt, wie du sie findest.

Rezept Zuckerringli

Ergibt ca. 60 Stück

Teig zubereiten: 10 Minuten + über Nacht ruhen

Teig ausstechen: 30 Minuten + 10 Minuten kühlen

Backen: 10 Minuten

Für den Teig:

250 Gramm Mehl

1 Prise Salz

1/4 Teelöffel Zimt

175 Gramm Butter, kalt

1 Teelöffel Vanille-Extrakt, Vanillepaste oder das Mark einer Vanilleschote

80 Gramm Creme Fraîche

Zum Bestreichen & Bestreuen:

1 Eigelb

Zucker, weiss

Der Teig sollte über Nacht im Kühlschrank ruhen, damit er die feine, blättrige Konsistenz erhält. Somit machst du ihn am besten Abends oder ganz früh Morgens – dann kannst du Abends backen.

Vermische Mehl, Salz und Zimt in einer Teigschüssel.

Schneide die Butter in kleine Stücke, gib diese zum Mehl und verreibe alles zwischen den Fingern zu einer krümeligen Masse. Gib Vanille und Creme Fraîche dazu und verknete alles zu einem geschmeidigen Teig.

Forme eine Teigkugel, drücke sie leicht Flach und lege sie, in Klarsichtfolie verpackt, für mindestens 4 Stunden – besser über Nacht – in den Kühlschrank.

Belege zwei Backbleche mit Backpapier.

Rolle den Teig Portionsweise ca. 4-6 mm dünn aus und steche Kreise (zum Beispiel mit einem kleinen Glas) aus. Lege die Kreise mit etwas Abstand auf das Blech.

Wenn das Blech voll ist, stichst du mit einem kleineren Ausstecher (zum Beispiel die Rückseite einer Spritztülle) Löcher in der Mitte der Kreise aus. Stelle das Blech nach draussen oder in den Kühlschrank, damit die Guetzli fest werden.

Wenn alle Kreise ausgestochen sind, verquirlst du das Ei in einer Tasse und füllst dir Haushaltszucker in einen Tiefen Teller.

Heize den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze (180 Grad Umluft) vor.

Hole dir nun das erste Blech mit kalten Teiglingen, bestreiche je einen Kringel mit Ei, tunke ihn mit der bestrichenen Seite in den Zucker und lege ihn wieder aufs Blech.

Backe die Zuckerringli anschliessend für 10-12 Minuten in der Mitte des Ofens.

Lasse die Guetzli auf einem Gitter auskühlen – fättig!

Nach ein paar Tagen in der Blechbüchse schmecken sie noch viel besser!

Du kannst sie, luftdicht verpackt, locker 2 Wochen aufbewahren ohne dass sie sich geschmacklich verändern.

Viel Spass beim Backen & ä Guete!

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