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Apfelstrudelkuchen

Oh der Herbst ist eingezogen 🍂 und es gibt fast nichts besseres als nach dem Spaziergang in die kuschlige Wärme nach Hause zu kommen und ein Stück warmen Apfelkuchen zu geniessen.

Dieser Kuchen schmeckt tatsächlich lauwarm am besten, finde ich. Man kann ihn kurz in der Mikrowelle oder etwas länger im Backofen bei 100 Grad wärmen.

Mit ein wenig Schlagrahm oder einer Kugel Vanille-Eis dazu wirds ganz perfekt.

Rezept Apfelstrudelkuchen

Für ein rundes Backblech mit 25-30 cm Durchmesser

Für den Teig:

20 Gramm Zucker

240 Gramm Mehl

1 Prise Salz

200 Gramm Butter

2 Eigelb

3 Esslöffel Wasser

1 Eigelb zum bestreichen

Für die Füllung:

1 Kilo Äpfel

2 Esslöffel Zitronensaft

30 Gramm Zucker

1 Teeelöffel Zimt

100 Gramm Mandeln, gemahlen

50 Gramm Rosinen (können auch weggelassen werden)

Optional:

Vollrahm (Sahne), geschlagen

Vanilleeis

Zuerst machst du den Teig und während dieser ruht, kannst du ganz entspannt die Füllung zubereiten.

Dafür vermischst du Zucker, Mehl und Salz in deine Teigschüssel. Schneide die kalte Butter in kleine Stücke, gib sie zur Mehlmischung und verreibe alles zwischen den Handflächen, bis eine fein-krümelige Masse entstanden ist.

Gib nun 2 Eigelb und 3 Esslöffel kaltes Wasser dazu und verknete das Ganze zu einem Teig. (Falls der Teig noch zu krümelig ist, gibst du etwas mehr Wasser dazu).

Forme aus dem Teig eine Kugel, drücke sie leicht flach und lass den Teig, in Klarsichtfolie gewickelt, bei Zimmertemperatur ruhen.

Für die Füllung schälst und entkernst du die Äpfel und raspelst sie an der Bircher- oder Röstiraffel. Nimm dafür den gröbsten Aufsatz. (Für meine lieben Leser aus Deutschland: Die Äpfel grob raspeln).

Vermische die Äpfel während dem raspeln immer wieder mit wenig Zitronensaft, damit sie nicht zu braun werden.

Nun kochst du Äpfel, Zucker und zwei Esslöffel Wasser kurz auf und lässt die Masse 10 Minuten bei kleiner Hitze und unter Rühren weich werden.

Gib die Apfelmasse in eine Schüssel und vermische sie mit dem Zimt, den gemahlenen Mandeln und den Rosinen.

Fette deine Backform gut ein. (Ich lege jeweis einen Kreis aus Backpapier auf den Boden der Form und fette den Rand gut ein).

Rolle die Hälfte des Teiges auf etwas Mehl dünn aus, lege dein Backblech umgekehrt darauf und schneide mit 5cm Abstand um das Blech herum den Kreis aus.

Lege den Teig in die Backform, schneide den überschüssigen Rand ab, drücke ihn gut an und stelle die Form für 20 Minuten in den Kühlschrank.

In dieser Zeit kühlt auch die Füllung nochmal aus.

Heize den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft) vor.

Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und steche den Boden mit einer Gabel dicht ein.

Verteile die ganze Füllung auf dem Teigboden und streiche sie schön glatt.

Rolle den restlichen Teige auf etwas Mehl länglich aus und schneide daraus gleichmässige Streifen.

Lege mit den Teigstreifen das Gittermuster auf die Füllung (das dauert ein kleines Weilchen) und drücke den Teig an den Rändern jeweils etwas fest.

Das Teig-Gitter machst du so:

Lege die Streifen von oben nach unten auf die Füllung. (Die Hälfte der Streifen)

Klappe nun jeden zweiten Streifen nach oben und lege einen Querstreifen ein.

Klappe die Streifen, die umgeklappt waren wieder über den Querstreifen.

Nun klappst du wieder jeden zweiten Streifen nach oben, nur diesemal nimmst du die Streifen, die zuvor nicht umgeklappt wurden. Immer so weiter machen, bis das ganze Gitter fertig ist. Klingt kompliziert, ist es aber nicht 😅

Bestreiche den Teig mit dem Eigelb und backe den Kuchen in der Mitte des Ofens für 45 – 55 Minuten goldbraun.

Ist der Kuchen nach 40 Minuten noch hell, lasse ihn für die letzten 5-10 Minuten in der oberen Hälfte des Ofens fertig backen.

Ä Guete!

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