Creme ·Dessert ·Füllung ·Mit Frucht ·Rezept

Erdbeercurd! 

Die ist sooooooo soooo soooo mega fein!

Zum reinlegen- äh auslöffeln gut. 

Ich nenne es „Glück im Glas“ jawohl. 

Eigentlich wollte ich Cupcakes mit Erdbeerbuttercreme machen – ja ich wollte. So, dann ist mir die Buttercreme geronnen (Halleluja) und dann hat’s mich schlicht (tschuldigung) angeschissen nochmal von vorne anzufangen. Ich hab bitzli überlegt wie die Schokomuffins denn jetzt noch zu Erdbeertopping kommen und tataaaaa: Erdbeercurd musste her.

Übrigens kommt das Rezept zu den Cupcakes dann auch noch iiiirgendwann – aber so kannst du die Curd schonmal üben 🙂 sie schmeckt vorzüglich einfach so mit dem Löffel, auf frischem Brot, zu Kuchen & Gebäck, im Joghurt (liebe ich besonders) als Füllung für Cupcakes & Torten… Du wirst ganz sicher eine Verwendung finden.

Du brauchst folgende Dinge:

Jetzt lach‘ mich bloss nicht aus – ich hatte viel Spass bei der Zeichnerei 🙂

Rezept Erdbeercurd

Ergibt ca 2dl Curd

200 Gramm reife Erdbeeren

50 Gramm Zucker

Saft von einer halben Zitrone

50 Gramm Butter

2 Eier

1 Eigelb

Im Prinzip geht so eine Erdbeercurd genau gleich wie der Klassiker Lemoncurd.

Wasche die Erdbeeren und entferne Strunk und Stiel. Schneide sie in kleine Würfelchen.

Koche die Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft auf und lasse die Masse 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen. 

Giess die Erdbeermasse durch ein Sieb in eine Schüssel. Streiche am Schluss mit einem Esslöffel durch die Erdbeer-Pampe, so bekommst du noch etwas mehr Erdbeersaft in die Schüssel.

Giesse den Saft in die Pfanne zurück und füge die Butter dazu. Erwärme den Erdbeersaft und rühre, bis die Butter geschmolzen ist. 

Der Saft darf nie kochen, er soll nur heiss werden.

Verquirle die Eier und das Eigelb in einer Schüssel mit einer Gabel und gib es zum Erdbeersaft. Rühren! Erhöhe die Hitze erneut ein wenig und rühre 3 Minuten mit einem Kochlöffel. Nun erhöhst du die Hitze nochmal leicht und rührst mit einem Schneebesen sanft aber kontinuierlich (Nicht schlagen).

Die Masse darf wirklich niemals kochen.

–> Als kleine Hilfe: Ich habe bei meinem Herd 12 Stufen. Begonnen habe ich bei Stufe 4 – am Ende war ich bei Stufe 9.

Sobald die Masse dicker wird noch eine bis zwei Minuten rühren, dann nimmst du den Topf vom Herd und streichst die Masse durch ein Sieb in ein heiss ausgespültes Glas.

Vollständig auskühlen lassen, zuschrauben und dann ab in den Kühlschrank damit. 

In der Theorie hält sich so eine Curd gut 2 Wochen im Kühlschrank. 

Ausprobiert habe ich das jedoch nicht, da meine Variante noch nie so lange überleben musste, weil ich damit immer gleich Torten oder Kleingebäck fülle ooooooder – ein Gläschen verschenke.

 

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